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Glaubwürdig und authentisch: So geht (Marketing)-Kommunikation 2019

Wer zu sehr von sich überzeugt ist und nur von sich selbst spricht, kommt selten gut an. Das ist bei der Partnersuche nicht anders, als bei der Kundenakquise.

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Glaubwürdigkeit und Authentizität sind zwar Buzzwords, aber solche, die sich jedes Unternehmen im Jahr 2019 auf die Kommunikationsfahne schreiben sollte. Werbespots, Pressemitteilungen oder Einträge auf Corporate-Blogs enthalten oft mehr Superlative als ein Unterrichtsbuch, das erklärt, was ein Superlativ ist. Schlimmer noch: In den meisten Kommunikationsmassnahmen steht das Produkt in Zentrum, das an den Mann oder die Frau gebracht werden soll. Zum Beispiel ein Staubsauger.

Produkte sind austauschbar, Storys nicht

Nun verfolgen alle Hersteller die gleichen Ziele: Sie wollen leisere, leistungsstärkere, stromsparendere oder preiswertere Staubsauger bauen. Egal ob also die Marketingabteilung von Firma A oder B das Gerät anpreisen will und es ins Zentrum ihrer Kommunikation stellt, der Text wird ähnlich klingen: «Entscheiden Sie sich jetzt für den Sauger Ultra Plus. Damit Ihre Stube noch schneller rein wird, ohne dass Sie dabei vor lauter Lärm ihre Katze verrückt machen».

Es spielt keine Rolle, ob du Staubsauger, Berliner, Software oder eine Dienstleistung anbietest: Es macht dich austauschbar, wenn du nur darüber sprichst, was du verkaufen willst. Denn es gibt bestimmt eine Firma, auf dem Planeten Erde, die etwas verblüffend ähnliches verkauft. (Und dummerweise finden das Käufer*innen im Jahr 2019 raus. Immer.) Um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden, musst du Geschichten erzählen. Und in diesen Geschichten musst du deinen künftigen Kund*innen etwas beibringen, das sie vorher nicht wussten, oder das sie zumindest unterhält. Nach Glaubwürdigkeit und Authentizität ist Storytelling also das nächste wichtige Buzzword.

Ob Red Bull Obst verkauft oder nicht, ist egal

Um beim Staubsauger-Beispiel zu bleiben: Du könntest beispielsweise zeigen, wie sich die Geräte in den letzten 100 Jahren verändert haben oder aus wie vielen Einzelteilen sich dein Staubsauger zusammensetzt (und wie umweltschonend diese im besten Fall sind). Egal was es ist: Informiere, überrasche, unterhalte, sei witzig und nehme dich nicht zu ernst. Und ganz wichtig: Erwähne dein Produkt frühestens nach dem vierten Absatz.

Richtig gut macht das meiner Meinung nach Red Bull, auch wenn ich deren Getränk nicht mag. Das Unternehmen kommuniziert Rekorde. Höher, schneller, weiter. Es unterstützt Extremsport-Anlässe, an denen Menschen über sich hinauswachsen (bzw. sich Flügel verleihen) sollen, und publiziert nicht zuletzt ein Action-Magazin, das wiederum dieselben Botschaften in die Welt hinausträgt. Diese Art Kommunikation macht völlig unerheblich, ob die Firma einen Schokoriegel, frisches Obst oder eben einen Energy Drink verkauft.

Andere sagen lassen, was man selbst denkt

Nicht unerheblich ist hingegen, dass du dir bei deiner Story genau überlegst, wem du diese erzählen willst und was deren Zweck ist. (Der Verkauf des Produkts darf es nicht sein, sonst bist du wieder am Anfang des Problems.) Zudem bietet sich die Möglichkeit an, eigenen Content mit fremden Federn zu schmücken. Das soll nicht zum Klauen oder Abschreiben animieren. Es geht vielmehr darum, bestehende Inhalte im Web auszuwählen, und diese für die eigene Kommunikation zu nutzen.

Es erhöht deine Glaubwürdigkeit, wenn du deine Thesen durch Artikel von Dritten belegst, statt diese selbst zu tätigen. Es ist wie bei der Partnersuche: Wenn dir eine Freundin sagt «Du, der Typ dort drüben an der Bar würde noch gut zu dir passen!» gehst du auch eher zu ihm hin, als wenn er direkt auf dich zusteuert und meint «Hoi, ich bin der Richtige für dich.»

Kuratierte Inhalte in die eigene Kommunikation einbinden

Du willst mehr dazu erfahren, wie du passende Inhalte im Internet findest und diese für die eigene Kommunikation auf bestehenden Kanälen, sei es Internet, Intranet, Social Media oder Newsletter nutzt? Dann buche bei uns ein kostenloses Webinar und wir erklären dir unter anderem, wie du zeit- und ressourcenschonend kommunizierst und dabei erst noch glaubwürdig und authentisch bleibst. 

Tags: Storytelling, Marketing und Public Relations, Kuratieren, Konzepte und Strategien