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Unique Content trotz kuratierten Inhalten – geht das?

In jedem Marketing-Guide steht, dass deine Inhalte «unique» – also einzigartig – sein müssen, um vom Zielpublikum für gut befunden zu werden. Das ist nicht falsch, aber eben auch nicht die volle Wahrheit.

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Das Schlagwort Unique Content liefert bei Google über 3 Milliarden Treffer. Scheinbar will alle Welt wissen, was dahinter steckt und wie dieser einzigartige Inhalt denn kostengünstig herzustellen ist. Ich habe zwar nicht alle gefundenen Links angeklickt, aber eins ist sicher: Zaubern kann niemand.

Es ist zwar unbestritten, dass selbst produzierte, einzigartige Inhalte besser gefunden und dementsprechend besser gelesen werden, als generische, die es schon hundert- bis tausendfach gibt. Tatsache ist aber auch, dass deren Erstellung enorm aufwändig und teuer ist.

Doch was sind die Alternativen?
  1. Copy & paste: keine gute Idee. Das Gegenteil von «Unique Content» ist «Duplicate Content», wird von Google entdeckt und abgestraft. Wer schamlos kopiert, verletzt zudem das Urheberrecht.
  2. Inspirieren lassen: Sich von bestehendem Content inspirieren zu lassen, schadet nie. Doch Bestehendes nur neu zu formulieren, ohne eigene Gedanken hinzuzufügen, bringt nichts.
  3. Neu denken: Die beste Option, ohne Frage. Aber auch die Teuerste, die sich praktisch nur Unternehmen mit eigenem Corporate Newsroom leisten. (Und selbst die tun sich schwer damit).

Wofür entscheidest du dich? So richtig glücklich macht keine der drei Varianten. Was also tun?

  • Curate & create: Bei der Kuration von Inhalten gehts darum, die besten Inhalte im Web zu finden, auszuwählen und auf eigenen Kanälen (Website, Newsletter, Social Media etc.) zu verlinken. Die Eigenleistung ist dabei die Selektion sowie dein Kommentar dazu, weshalb du die gewählten Beiträge für lesenswert hältst.

Aber warum sollte ich auf bereits vorhandenes Material verlinken, das ich nicht selbst erstellt habe? Untergrabe ich damit nicht meine Kompetenz, wenn unter Umständen sogar auf die Konkurrenz verlinke?

mölleney-1Das Gegenteil ist der Fall. Es zeugt von Souveränität, Links auf gute Inhalte zu setzen, auch wenn diese ausserhalb der eigenen Kanäle liegen. Es schafft Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Authentizität.

Matthias Mölleney, Unternehmensberater und Präsident der Zürcher Gesellschaft für Personalmanagement, sagt: «Ein guter Kurator weiss, was relevant ist und kann sich so als Experte auf seinem Gebiet positionieren. Zudem seien kuratierte Inhalte reichweitenstärker und reichhaltiger als jene, die selbst kreiert worden sind. 

«Die Kombination aus menschlicher wie künstlicher Intelligenz ist entscheidend» Es brauche jemanden, der Schwerpunkte setzen kann, der wisse, was andere diskutieren. «Eine Maschine kann das heutzutage nur bedingt. Deshalb ist das Kuratieren – eine Maschine findet die Inhalte, der Mensch selektiert sie – einfach sensationell», so Matthias Mölleney.

Mölleney_Kunde_with_captions (online-video-cutter.com)


Oder anders gesagt: Unique Content trotz kuratierten Inhalten – geht das? Nein, es geht wegen kuratierten Inhalten.


Du willst mehr dazu erfahren, wie du passende Inhalte im Internet findest und diese für die eigene Kommunikation auf bestehenden Kanälen, sei es Internet, Intranet, Social Media oder Newsletter nutzt? Dann buche bei uns ein kostenloses Webinar und wir erklären dir unter anderem, wie du zeit- und ressourcenschonend kommunizierst und dabei erst noch glaubwürdig und authentisch bleibst. 

Tags: Storytelling, Content Marketing, Kuratieren