Marketing mit Statistiken, komischen Abkürzungen und Anglizismen

Reto Vogt Reto Vogt on 11. September 2019 09:12:13 MESZ

Inbound Marketing ist noch eine junge Disziplin. Weil sie so gut funktioniert, ist es höchste Zeit, einen Blick darauf zu werfen.

41.2 Prozent. Im Schnitt wird dieser Newsletter von knapp der Hälfte aller Empfänger*innen geöffnet. Laut einer aktuellen E-Mail-Marketingstudie liegt der Durchschnitt fast ein Drittel tiefer, und je nach Branche werden manche Newsletter noch viel seltener geöffnet – darum an dieser Stelle erstmal herzlichen Dank für die Treue.

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Quelle: Newsletter2go.de

Warum ich das erzähle? Für die noch relativ junge Disziplin des Inbound Marketing sind solche Kennzahlen essenziell wichtig. Anders als bei klassischen Marketing-Kampagnen, die Aufmerksamkeit generieren sollen, gehts bei Inbound um Interaktion. Also darum, sich als Firma online so aufzustellen, dass man von potentiellen Kund*innen gefunden wird und diese dazu animieren kann, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen – zum Beispiel durch Abonnieren eines Newsletters.

Klares Bild machen, wer sich für deine Inhalte interessiert

Die Abozahlen und die Öffnungsraten dienen also einerseits zur Qualitätskontrolle der eigenen Arbeit, andererseits zeigen sie, wie stark sich wer für das Thema und/oder den Absender interessiert. Wer jetzt zusätzlich einen enthaltenen Link anklickt (wie diesen, wie Öffnungs- und Klickzahlen gemessen werden), hat potenziell ein noch höheres Interesse an den Dienstleistungen des Unternehmens.

Die Summe an Interaktionen in mehreren Newslettern, der Website sowie On- und Offlinekontakten mit der Firma innerhalb eines bestimmten Zeitraums ergeben ein recht klares Bild darüber, bei wem es sich lohnt, die Sales-«Maschinerie» (bei Scope derzeit: Peter ruft an 😁) anzuwerfen – und bei wem eben nicht.

Bei Ersteren spricht man von sogenannten «Marketing Qualified Leads» – oder MQL, andere sind beispielsweise Leads oder sogar nur Besucher, wenn man zum Beispiel relevante Daten wie Arbeitgeber oder Wohnort nicht kennt.

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Quelle: Firstleadsource.com

Wer als Unternehmen dank eines gut gepflegten CRM seine MQL kennt, gewinnt mit hoher Wahrscheinlichkeit neue Kundinnen und Kunden.

Mindestens eine Frage ist aber noch ungeklärt: Wie lotst ein Unternehmen mehr Besucher*innen auf seine Website? Die reduziertmöglichste Antwort: Durch gute Inhalte, die – übrigens – auch kuratiert sein können.

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Ja, was ist der Unterschied? Das erklärt dieser Artikel. Aber die Kernaussage ist eigentlich: Inbound-Marketing geht nicht ohne Content-Marketing und Content-Marketing geht nicht ohne Inbound-Marketing.

Hubspot ist ein CRM, das sich bestens für Inbound Marketing eignet. Co-Gründer und CEO Brian Halligan blickt in diesem englischsprachigen Artikel auf die Anfänge zurück.

Diese achtteilige Serie ist die wohl umfassende Dokumentation rund um Inbound-Marketing: Tipps, Tricks und Tools zeigen, wie diese noch junge Disziplin funktioniert und was es dazu braucht.

 

Topics: Newsletter und E-Mail, Konzepte und Strategien