Täglich statt wöchentlich: Newsletter mit gleichem Personal ausgebaut

Reto Vogt Reto Vogt on 13. September 2019 11:28:00 MESZ

Qualität bei gleichbleibenden Ressourcen ausbauen: Mit dieser Herausforderung kämpfen viele – wenn nicht alle. Dass es schwierig, aber nicht unmöglich ist, macht die dfv Mediengruppe vor. Wie man vorgegangen ist, erklärt Christian Schnücke, stv. Verlagsleiter der fleischwirtschaftlichen Fachmedien.

Drei Stunden, gar vier oder noch länger? Wer sich schon mal beruflich mit Newslettern auseinandergesetzt hat, weiß: Es dauert lange, bis schon nur ein einziger mit hoher Qualität produziert ist – geschweige denn alle darin verlinkten Artikel recherchiert und geschrieben sind.

Fünf statt ein Newsletter pro Woche zahlen sich aus

Foto_Schnuecke_Christian (2)Trotzdem hat die dfv Mediengruppe vor gut einem Jahr beschlossen, den wöchentlichen englischsprachigen Newsletter der Zeitschrift FLEISCHWIRTSCHAFT international auszubauen und fortan täglich zu versenden. «Es war aber von vornherein klar, dass dies bei gleichbleibendem Personalbestand unmöglich gewesen wäre», sagt Christian Schnücke, stv. Verlagsleiter der fleischwirtschaftlichen Fachmedien (im Bild).

Der Verlag hat sich deshalb entschieden, nicht nur eigene Inhalte zu verarbeiten, sondern auch bestehende Artikel anderer Verlage zu verlinken und diese zu kommentieren, sprich die Auswahl zu begründen. Die Ergänzung eigener mit sogenannt kuratierten Inhalten wurde zum Erfolgsmodell. «Der Newsletter war für B2B innert kürzester Zeit führend im Haus und steht auch im internationalen Vergleich super da», so Schnücke. Nicht nur redaktionell. Auch umsatzseitig konnte die Fleischwirtschaft dank einer durchschnittlichen Öffnungsrate von 30 Prozent zulegen.

Scope findet die passenden Inhalte und vereinfacht den Prozess

Die rund 4000 internationalen Empfängerinnen und Empfänger des Newsletters erhalten also eine tägliche Presseschau. Sie erfahren aus erster Hand, welche Themen aktuell sind und müssen selbst nur noch eine statt mehrere Quellen konsultieren, um umfassend informiert zu sein.


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Doch wie findet die Fleischwirtschaft-Redaktion täglich genügend Inhalte, die sich für den hauseigenen Newsletter eignen? Scope, Software des gleichnamigen Startups aus Zürich, unterstützt durchgängig den Prozess vom Finden, Auswählen, Kommentieren und Ausspielen passender Inhalte. «Ohne Scope wären wir nicht in der Lage, in der Geschwindigkeit die Quantität an Meldungen zu sichten und zu publizieren», sagt Christian Schnücke.

Die Suite des Startups hat sich dank offener Schnittstellen nahtlos in die bestehende Plattformumgebung der dfv Mediengruppe integriert und würde bei Bedarf auch die Publikation der Inhalte auf Website oder Social-Media-Kanälen unterstützen.

Topics: Kuratieren, In eigener Sache