Kuratierte Inhalte auf dem Vormarsch: 8 Content-Curation-Tools im Vergleich

Reto Vogt Reto Vogt on 10. Juni 2020 13:11:57 MESZ

Diese Übersicht hilft Ihnen, die verschiedenen Systeme im Markt zu vergleichen. Und das Tool zu finden, das am besten zu Ihrem Unternehmen passt.

top 8 content curation tools

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

Vielen Unternehmen und Organisationen fehlen die finanziellen Mittel und/oder das Personal, genügend eigene Inhalte zu erstellen. Trotzdem haben die meisten Firmen mehr Kommunikationsbedarf denn je und machen deshalb oft den Fehler, allen Zielgruppen (Kundinnen, Mitarbeitende, Aktionäre oder Investoren, Presse etc.) dieselben Inhalte zu schicken.

 

Die Folge? Niemand fühlt sich wirklich angesprochen, die KPIs (zum Beispiel Öffnungs- und Klickraten im Newsletter) sinken – und damit auch die Conversion-Rates auf die Businessziele.

 

Kuratierte Inhalte sparen Kosten, verbessern Ihre KPI und SEO

 

Für eine effizientere Kommunikation eignen sich kuratierte Inhalte bestens, sofern diese aus seriöser Quelle stammen, von hoher Qualität sind und zur Zielgruppe passen. Zwar scheuen sich noch einige Firmen, mit Inhalten dritter zu kommunizieren. Viele Unternehmen und Organisationen haben jedoch erkannt, dass nicht nur sie selbst von kuratierten Inhalten profitieren, sondern auch die Empfänger*innen ihrer Botschaften: Diese sparen Zeit, wenn sie nicht selbst nach interessanten Inhalten suchen müssen.

 

Software automatisiert Teile der nötigen Prozesse

 

Nach passenden Artikeln zu googeln, sie zu lesen und zum Beispiel in sein Newsletter-Tool zu kopieren oder auf Social Media zu posten, ist nicht schwierig – aber aufwändig. Deshalb greifen immer mehr Organisationen und Unternehmen auf Tools zurück, die sie beim Kuratieren unterstützen. Diese bieten zahlreiche Vorteile und unterstützen unter anderem bei folgenden 5 Punkten:

 

  1. Suchen statt stöbern: Ohne systematisches Suchen ist es unmöglich, zur Zielgruppe passende Inhalte effizient zu finden. Ein entsprechendes Tool hilft Ihnen dabei, gezielt zu suchen, statt einfach mal zu googeln oder Zufallstreffer beim Scrollen durch den Twitter-Feed zu landen.

  2. Quellen im Griff: Für eine systematische Suche ist nicht nur das «Internet» relevant. Genau so wichtig sind RSS-Feeds, Postings auf Social-Media-Kanälen wie Twitter, Facebook oder LinkedIn sowie Newsletter von anderen. Statt diese mit mehreren Tools zu verwalten, liefert Content-Curation-Software dies aus einer Hand.

  3. Content organisieren: Passende Inhalte zu finden ist das eine, diese geclustert oder nach Themen getaggt – trotz verschiedener Quellen – an einem Ort zu speichern, ist das andere. Letzteres ist ohne Software-Unterstützung nur mit sehr viel (fehleranfälligem) manuellem Aufwand möglich.

  4. Copy-Paste-Fehler vermeiden: Wer gefundene Links, die Titel der Artikel und die zugehörigen Bilder manuell speichern will, muss so oft «Kopieren» und «Einfügen», bis Fehler nur eine Frage der Zeit sind. Zumal man diesen Vorgang bei der definitiven Selektion und Übernahme ins Publishing-Tool wiederholen muss.

  5. Publikation auf mehreren Kanälen: A propos Copy-Paste: Je mehr Kanäle bedient werden sollen, zum Beispiel Website, Social Media und Newsletter, desto mehr manueller Aufwand beim Verarbeiten der entsprechenden Inhalte – sofern kein entsprechendes Tool eingesetzt wird.

 

Auswahl der gängigsten Tools für clevere Content Curation

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Auf der Marketing-Technology-Landscape finden sich rund 8000 Tools aus den Kategorien «Ads und Werbung», «Content und Experience», «Social und Beziehungen», «Commerce und Sales», «Daten» sowie «Management» Jene, die sich hauptsächlich um die Kuratierung von Inhalten kümmern, lassen sich allerdings an einer Hand abzählen. Nachfolgend stellen wir diese kurz in alphabetischer Reihenfolge vor:

 

Anders Pink: Beim Kuratieren von Inhalten unterstützt Anders Pink, indem das Tool einen KI-basierten Algorithmus zur Verfügung stellt. Suchtreffer können bewertet werden und entsprechend passen sich die Ergebnisse den eigenen Präferenzen an.

 

Content Studio: Die kuratierten Inhalte lassen sich bei Content Studio filtern und zum Beispiel in Form von Artikeln, Videos und Quizfragen in einem Blog oder auf Social Media verbreiten. Die Publikation lässt sich nach Zeitplan und Häufigkeit automatisieren.

 

Curata: Die Stärke von Curata liegt darin, seinen Nutzern aufgrund vordefinierter Stichworte zu den Zielgruppen passende Inhalte zu empfehlen. User können die Empfehlungen bewerten, Inhalte aussuchen und auf bestimmten Kanälen publizieren.

 


Masterarbeit zu Content Curation in Unternehmen

Einen wissenschaftlichenVergleich von Tools zur Contentkuratierung findet sich im Blogpost «Wie Firmen Ihren Kund*innen mit kuratierten Inhalten Mehrwert bieten können».

Zum Artikel


 

Elink.io: Mit Elink ist es möglich, Inhalte auch von unterwegs zu kuratieren. Diese lassen sich in eine Webseite umwandeln, sie können in einem Blog eingebettet oder als Newsletter verschickt werden. Dafür stehen über 30 Vorlagen zur Verfügung.

 

Magpie: Magpie ist darauf ausgerichtet, dass seine User sich in bestimmten Bereichen verbessern wollen. Das Tool stellt ihnen aufgrund individuell definierter Lernziele entsprechend relevante Artikel, Videos, Webinare, Podcasts etc. bereit.

 

Paper.li: Wie der Name verrät, erstellt Paper.li aus eigens definierten Suchbegriffen und Quellen vollautomatisch eine tägliche Ausgabe einer «Zeitung». Durchsucht werden können relevante Social-Media-Kanäle, das Ergebnis lässt sich in einem Blog embedden.

 

Scoop.it: Die Community-Funktionen von Scoop.it erlauben es, anderen Usern zu folgen. Darüber hinaus schlägt das Tool zu den definierten Stichworten ergänzende Themen vor. Hervorzuheben sind die Funktionen zum Social-Media-Monitoring.

 

Scope: Die Scope Content Suite unterstützt als einzige den gesamten Prozess vom Finden, Auswählen, Zusammenstellen und Publizieren von kuratierten sowie eigenen Inhalten. Der Fokus liegt auf der Publikation von professionellen Newsfeeds im CI/CD der Kunden.

 

Das Besondere an der Scope Content Suite

 

Im Unterschied zu den acht oben erwähnten Tools erlaubt die Scope Content Suite die Kommunikation mit eigenen sowie kuratierten Inhalten. Im modular aufgebauten Editor lassen sich Newsfeeds per Drag-and-Drop zusammenstellen und mit hinterlegten Vorlagen (Templates) versehen.

 

Scope ist eines der wenigen Tools auf dem Markt, das den Prozess vom Finden von Inhalten, Hinzufügen von eigenem Content, Zusammenstellen eines Newsfeeds bis hin zur Publikation auf mehreren Kanälen ermöglicht. Das macht die Publikation von zum Beispiel Newslettern um den Faktor 5-6 schneller als mit anderen Tools. 

 

Darüber hinaus bietet Scope dank eines erfahrenen Teams an professionellen Kurator*innen die Inhaltskuratierung als Dienstleistung an und unterstützt so Unternehmen mit wenig Erfahrung oder personellen Ressourcen.

 

Brauchen Sie für Ihre Entscheidung noch Unterstützung?

 

Dieses Video zeigt, wie die Scope Content Suite funktioniert und wie schnell ein professioneller Newsletter mit ansprechenden Inhalten versandbereit ist:

 

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Möchten Sie mehr erfahren? Gerne zeigen wir Ihnen in einer persönlichen Demo, wie auch Ihr Unternehmen von kuratierten Inhalten und insbesondere von der Scope Content Suite profitiert.

Topics: Content Marketing, Kuratieren