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Kuratierte Kommunikation: das Rosinenpicken lohnt sich

Das Internet ist randvoll mit Schwachsinn, doch wer genau sucht, findet sie: die interessanten, relevanten Geschichten. Diese lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen in der eigenen Kommunikation einsetzen. Wie du trotz kuratierten Inhalten die Kontrolle darüber behältst, wie sinnvoll das ist und was du dabei alles beachten solltest, verrät dieser Artikel.

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Die passenden Inhalte zu finden, ist wie Rosinen picken: Aufwändig, lohnt sich aber (Bild: Tafilah Yusof auf Pixabay).

Ich mag praktische Beispiele: Stell dir vor, du machst etwas mit Kommunikation oder Marketing bei einem Dienstleister, sagen wir aus der Internetbranche. Dein Team besteht hauptsächlich aus dir selbst, du hast aber den Auftrag, Website, Newsletter und Social-Media-Kanäle mit lesenswerten Inhalten «zu füllen».*

Du hast nun drei Optionen:

  • Nebst deinen eigentlichen Aufgaben selbst genügend Inhalte für alle Kanäle zu erstellen.
  • Deine Digital- und Online-Expertise zu nutzen und passende, existierende Inhalte im Web zu suchen und zu finden.
  • Eine Mischung aus beidem

Du merkst auch ohne Telefon- und Publikumsjoker, dass für deinen Case wohl die dritte Option am besten passt. Zum Glück sind kuratierte Inhalte keine so richtig neue Erfindung, sondern eine bewährte (aber wenig bekannte und etwas unterschätzte) Form der Kommunikation. Aber:

  • Was ist eigentlich guter Content?
  • Wo finde ich die passenden Inhalte?
  • Darf ich die einfach so nutzen?
  • Kann ich sicherstellen, dass sie nicht rufschädigend sind?
  • Wie binde ich sie sinnvoll in meine Kommunikationsarbeit ein?

Die erste Frage habe ich in diesem Beitrag bereits beantwortet. Zur Zweiten: Überlege dir, zu welchen Themen du Artikel suchst und suche bei der Suchmaschine deiner Wahl danach. Du kannst ausserdem Social-Media-Plattformen durchforsten, passende RSS-Feeds sowie Newsletter abonnieren. Das klingt nach viel Aufwand – und das ist es auch. Wie das einfacher und schneller (und auch ein bisschen besser) geht, liest du weiter unten.

Achtung Urheberrecht

Einfach so nutzen, darfst du die gefundenen Artikel natürlich nicht. Wer abschreibt oder gar schamlos kopiert und die Inhalte unter eigenem Namen veröffentlicht, verstösst gegen das Urheberrecht. Erlaubt hingegen ist es, sich vom Entdeckten inpsirieren zu lassen und eigene Gedanken hinzuzufügen – und/oder auf den Originalinhalt zu verlinken. Von «kuratierten Inhalten» übrigens spricht man erst, wenn du die gefundenen Artikel einordnest. Sprich durch deine Expertise auf dem Gebiet beurteilst und in den gesamten Kontext einordnest, und damit deinem Zielpublikum verdeutlichst ob und warum die verlinkten Texte für sie lesenswert sind.

Expertise und Einschätzung sind zentral

Dafür, dass die Artikel nicht rufschädigend sind, bist du selbst verantwortlich. Klingt unangenehm, ist aber so. Die Suchalgorithmen helfen dir zwar, passende Geschichten zu finden. Beurteilen, ob sie inhaltlich stimmig, von hoher Qualität und in einem seriösen Umfeld (sprich: nicht auf Russia Today, einem Krawallblog o.ä.) erschienen sind, können Maschinen stand heute nicht. Die Kuration, also die Auswahl und die Beurteilung der Geschichten, muss darum immer durch einen Menschen vorgenommen werden.

Mehrwehrt für Kundschaft bieten

Die sinnvolle Einbettung in deine Kommunikation hängt einerseits von der vorhandenen Kanallandschaft ab, andererseits von den Zielen der jeweiligen Plattformen: Sprich welche Zielgruppe soll wo mit welchen Inhalten versorgt werden? Bleiben wir beim Beispiel Internetdienstleister: Eine Möglichkeit wäre, deinen Kunden als Mehrwert zu deiner Dienstleistung kuratierte Hilfe-, Tipps- und Tricksartikel rund um Internetthemen («die perfekte Social-Media-Strategie für deine Firma» o.ä.) täglich in einem News-Ticker auf deiner Website anzubieten und zusätzlich ein wöchentliches Best-of davon als Newsletter zu verschicken.

Verglichen mit reinen Marketing-Newslettern erreicht die Kommunikation mit kuratierten Inhalten Bestwerte. Öffnungsraten von über 35 Prozent sind die Norm und nicht die Ausnahme. Und auch die Klickraten auf darin platzierte Eigenwerbung wie das teurere Internetabo, das die Kund*innen doch bitte bestellen mögen, sind im mittleren einstelligen Bereich zu erwarten.

Einfacher, schneller, besser?

Es ist möglich, sich selbst zu organisieren, Quellen abzuklappern und gefundene Artikel auf bestehenden Kanälen zu publizieren. Deutlich effizienter ist es aber, die dafür prädestinierte Software Scope zu nutzen. Diese unterstützt den kompletten Prozess vom Finden, Auswählen, Anreichern und Publizieren des Contents auf allen Kanälen durchgängig. Ein zufriedener Nutzer ist unter anderem Matthias Sebel, Betreiber des Blogs erneuer.bar. Auch er arbeitete lange Zeit mit der Selfmade-Variante, heute sagt er:  «Ohne Scope würde ich das zeitlich unmöglich schaffen». Interesse geweckt? Buche eine 15-minütige, auf dich zugeschnittene Produktdemo oder lade unsere Produktbroschüre herunter.

 


*Du musst kein*e Einzelkämpfer*in sein, um von kuratierten Inhalten zu profitieren. Auch grössere Teams können dadurch entlastet werden, oder den Curated Content beispielsweise in der internen Kommunikation für gezielten Wissenstransfer nutzen. Weitere Anwendungsbeispiele und Informationen zu Scope findest du hier.

Tags: Newsletter und E-Mail, Marketing und Public Relations, Kuratieren, Corporate Communication, Digitale Kommunikation